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Donnerstag, 5. Mai 2005
Das große Häschen-Harakiri


Falls Toby seine eigene Entscheidung treffen möchte, es gäbs ein paar Alternativen zum Suppentopf.


Via Twotwentysix, erhältlich hier. Es gibt eine Fortsetzung (derzeit nur auf englisch erhältlich).

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Donnerstag, 5. Mai 2005
Gehirnwäsche nach Helen Fielding
Wenn man bloß sein Hirn ordentlich durchspülen könnte.
Seit damals hat es so viele Tage gegeben, an denen ich am liebsten das Oberteil meines Kopfes wie die Spitze eines gekochten Eis abgenommen, mein Gehirn rausgeholt und es unter dem Wasserhahn wie einen schmutzigen Schwamm ausgewrungen hätte, es immer wieder ausgedrückt hätte, bis nur noch saubere Wasser herausgelaufen wäre. Dann hätte ich einen Schlauch genommen und meinen leeren Kopf damit ausgespült und das ganze verklebte Zeug herausgeholt, hätte das ordentliche, saubere Gehirn weder hingestreckt, das Oberteil des Kopfes noch ein bißchen abgespritzt und es auch wieder draufgesetzt. Dann wäre ich nicht mehr traurig, nicht mehr verletzt, nicht mehr desillusioniert, sondern wieder sauber, unbefangen und fröhlich.

Helen Fielding - Hummer zum Dinner



Wäre doch manchmal nur so einfach Menschen zu vergessen, oder einfach hinter sich zu lassen.

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Probleme mit großen Haufen
scheinen manche Leute zu haben, andere nicht ernst zu nehmen. Taschentücher zücken und dann erst hier lesen.

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Mittwoch, 4. Mai 2005
Zwischen Mona Lisen und Madonnen
Letztendlich war ich mit mir bei der Ausstellungseröffnung.

Bei den ersten Bildern hetze ich vorbei. Viel zu viele "wichtige" Leute sind noch da. Nicht solche, die es sind, eher solche, die es gerne wären. Viel zu viele "Kunstkenner" noch anwesend, die sich lauter als notwendig mit großen Gesten über die Werke sprechen.
Es ist viel zu warm, trotz der offenen Fensterchen. Die Leute gehen gegen die Laufrichtung. Das mag ich überhaupt nicht, vor allem nicht, wenn so viel los ist. Einen Pfeil richtig zu lesen muß ja unheimlich schwer sein.

Ich schaffe mir einen Vorsprung und stehe fast verlassen vor weiteren Bildern. Endlich Zeit um zu schauen. Ruhe die gekonnten Striche und Stile zu bestaunen. Der Künstler beherrscht die Stile, hat viel Witz und ein genaues Auge, was die Vorbilder seiner Arbeiten angeht.
Ein paar Unbelehrbare stöckeln über den Hunderwasserboden. Nun ja, hier nur ein unebener Schiffsboden. Macht Spaß den Balanceakten zuzusehen, aber nur kurz. Weitere Werke warten. Ich stehe vor dem Bild mit der Nana und freu mich. Viele Leute haben sich noch mehr Unnötiges zu erzählen. Warum man das nicht draußen erledigen kann, frag ich mich nicht. Das hat bestimmt mit der wichtigen Nichtigkeit der Leute zu tun. Dabei bin ich doch extra später als geplant hingekommen, als ob sie es geahnt haben. Im Cafe hätte es heute genug Platz gegeben.

Als ich aus dem Museum komme, regnet es wieder. Ich strahle im Regen. Hinter mir schon wieder eine hektische Person. Raunzt genervt in ihr Handy. Ich bleiben stehen, um den Streßfaktor Straße gewinnen zu lassen und genieße die Wassertropfen auf meinem Gesicht. Ich freue mich darauf zu Hause fast nackt im Regen zu stehen, doch der Regen stoppt irgendwo am Heimweg. Die Straße glänzt schwarz, ich habe eine Korkenzieherlocker im Gesicht. Es ist ein schöner Tag.

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Ich wurde gegooglt
Wow - ich bin ganz fasziniert. Allerdings find ich's ein wenig irreführend, wenn man nach Bonsai Hunden China sucht bei Toby zu landen.

Ein wenig bekomm ich ja die Relation zwischen Bonsai - Bambus, Hund - Hase hin. Aber China?
Ach doch, jetzt :) die chinesischen Sternzeichen. Uff, ergibt es also doch einen Sinn. *lach*

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